Klingendes Spiel durch mehr als zwei Jahrhunderte...
Die kleine Gemeinde Hüttschlag (ca. 960 Einwohner) liegt im hinteren Großarltal und gehört zum Salzburger Anteil des Nationalparks "Hohe Tauern".
Das Gemeindewappen mit den zwei gekreuzigten Hämmern, sowie der Ortsname geben Zeugnis von einem einst blühenden Bergbaugebiet des Erzbistums Salzburg.
In diese Zeit fällt auch die Entstehung der Trachtenmusikkapelle Hüttschlag.
1801: Gründungsjahr der Trachtenmusikkapelle Hüttschlag
1885: Erst ab diesem Jahre wissen wir die Reihenfolge der Kapellmeister, namentlich beginnend mit Johann Weiglhofer
1901: 100-Jahr-Jubiläum (leider gibt es dazu keine schriftlichen Aufzeichnungen)
1908: Ältestes Foto der einstigen "Knappenmusik"

1914 - 1918: Durch die Wirren des 1. Weltkrieges war das Musikgeschehen vorübergehend eingestellt.
1925: Die sogenannte "Esterházy-Zeit" beginnt - die Jagdgutsbesitzerin Fürstin Maria Auersperg-Schönburg verpachtet den Herrschaftssitz an Franz Graz Esterházy. Ältere Musikanten weisen darauf hin, dass Graz Esterházy ein Gönner der Musik war und teuere Musikinstrumente spendete.

1938 - 1945: Auch im 2. Weltkrieg verstummten die Klänge der Musik, viele Musikanten waren ja in den Kriegsdienst gestellt.
1951: Die Musikkapelle feiert das 150-jährige Bestehen
1954: "Neue" grüne Tracht - "Lungauer Rass"
1988: Neueinkleidung mit Lederhose und schwarzem Hut
2001: 200-Jahr-Feier mit großem Musikfest unter der Mitwirkung zahlreicher befreundeter Musikkapellen
Besondere Anlässe:
1965: Fahrt zum Oktoberfest nach München
1981: Einweihung des neuen Musikprobenraumes im Feuerwehrhaus
1998 und 2008: Ball des Grünen Kreuzes (Jägerball) in der Hofburg in Wien

2006: Konzertwertung in St. Johann/Pg.
2008: Teilnahme beim Bundesblasmusikfest in Wien gemeinsam mit der Bauernmusikkapelle Bischofshofen und der TMK Strochner Dorfgastein
1999 und 2009: Fahrt in unsere Partnerstadt Borken (Hessen) anlässlich des 10- bzw. 20-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Hüttschlag und Borken
Die Kapellmeister:
1885 - 1911: Johann Weiglhofer
1912 - 1927: Johann Hyden
1927 - 1933: Rupert Viehhauser
1933 - 1953: Andreas Kendlbacher sen.
1953 - 1968: Andreas Kendlbacher jun.
1968 - 1988: Max Aichhorn
1988 - 1995: Josef Kendlbacher
seit 1995: Erich Huber
Die Obmänner:
1970 - 1976: Andreas Lederer
1976 - 1996: Josef Viehhauser
seit 1996: Josef Pirchner
